Vom Schreiben

Als ich jung war, dachte ich, ich könnte ohne Musik nicht leben. Ich wollte damals Musik studieren, übte fleißig Klavier und las mich durch die Musikgeschichte.

Aus verschiedenen Gründen wurde daraus nichts, aber ich hatte das große Glück, eine zweite Leidenschaft zu meinem Beruf zu machen: das Schreiben.

Ich wurde Redakteur bei einer Tageszeitung, arbeitete als Reporter, später dann auch als Online-Redakteur.

Vor mehr als 15 Jahren entdeckte ich Blogs für mich und begann bald damit, jeden Tag mein eigenes Blog zu füllen.

Spätestens da wurde mir klar, das schreiben mehr ist als ein Beruf (oder auch ein Hobby). Es ist für mich ein selbstverständlicher Teil meines Daseins, und ein Leben ohne zu schreiben, kann ich mir kaum vorstellen.

Das äußert sich auch darin, dass ich eigentlich nie aus dem Haus gehe ohne eine Aufschreibemöglichkeit (Stift und Notizbuch). Hier kommt auch noch das sinnliche Erlebnis analoger Informationsspeicherung zum Tragen: Ich mag es einfach, wenn der Stift über das Papier gleitet. Auf meine Leidenschaft für Schreibwaren werde ich sicher noch an anderer Stelle in diesem Blog zu sprechen kommen.

(Wieder-)Entdeckt habe ich für mich das Tagebuchschreiben vor wenigen Jahren. Nachdem ich mir ein schönes, ledernes Notizbuch zugelegt habe (siehe Foto oben) und seitdem immer bei mir trage, halte ich seit geraumer Zeit meine Gedanken und Ideen darin fest.

Was bedeutet es euch, zu schreiben?

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Veröffentlicht von

Roland

Von Beruf Schreiber, aus Leidenschaft Blogger und aus Spaß Foto-Geschichtenerzähler. Hang zu Schreibwaren, Neigung zu feinen Texten.

2 Gedanken zu „Vom Schreiben“

  1. Mhm, ich überlege manchmal, auch anzufangen, ein Tagebuch zu führen. Nur weiß ich nicht recht, ob mich das nicht unter Druck setzt, zwanghaft jeden Tag etwas hineinzuschreiben. Das hatte ich nämlich als Kind und somit wurde das Tagebuchschreiben sehr schnell sehr anstrengend.
    Wie hältst du es mit der Regelmäßigkeit?

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    1. Ich denke, man sollte sich da keinen Stress machen. Es sollte ja auch Spaß machen, und wenn man das Gefühl hat, es zu müssen, hat das mit Spaß nichts mehr zu tun. Außerdem gibt es ja auch Zeiten, in denen man einfach keine Zeit hat.

      Wichtig finde ich, es regelmäßig zu tun, um den Faden nicht zu verlieren. Mir hilft es außerdem, verschiedene Schreibmöglichkeiten (digital wie analog) bereitliegen zu haben.

      Gefällt 1 Person

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